In diesem Zusammenhang fordert der Schützenbund die Südtiroler Parlamentarier dazu auf, eine ergänzende Gesetzesvorlage einzubringen, in der auch die Verwendung von faschistischen und rassistischen Abbildungen, Symbolen und Kennzeichen, Parolen und Aufschriften gesetzlich wirkungsvoll verboten wird. „Das bisherige Gesetz, welches diese Problematik nur ansatzweise behandelt hat sich nämlich als völlig dehnbar und somit unzulänglich erwiesen, zumal den faschistischen Denkmälern damit nicht beizukommen war und ist“, schreibt Schützenkommandant Paul Bacher in einer Aussendung. Vor allem für die offizielle Politik in Südtirol könnten sich dadurch – so Bacher – ungeahnte Möglichkeiten auftun. „Nachdem sich sämtliche politische Verantwortungsträger im Land besonders in Sachen Mussolini-Relief und faschistische Relikte in Staatsbesitz für nicht zuständig erklärt hatten, ist dies eine einfache Möglichkeit, um die Entfernung selbiger auf Amtswegen zu erwirken“, so Bacher.