Seppi verwies auf eine Pressemitteilung, die er heute versenden will. Und damit räumte der Schabser Spekulationen breiten Raum ein. <BR /><BR />Bis gestern mussten die Kandidaten für die Bundeschargen ihre Einverständniserklärung hinterlegen, dass sie – sollten sie bei der Bundesversammlung am 3. Mai gewählt werden – das Amt dann auch annehmen werden. Bis 17 Uhr hatte Seppi diese Erklärung dem Schützenbund noch nicht mitgeteilt. Und auch die Einverständniserklärung des Bundesgeschäftsführers Egon Zemmer fehlte da noch. <BR /><BR />Fest steht hingegen: Für das Amt des Landeskommandant-Stellvertreters wird sich Stefan Liensberger bewerben. Er ist Hauptmann der Schützenkompanie Onach, von Beruf Mechaniker und hatte 2023 bei den Landtagswahlen für JWA kandidiert. Mit 1017 Stimmen schaffte er den Einzug nicht. Bereits 2018 war Liensberger bei den Landtagswahlen angetreten – für die Süd-Tiroler Freiheit, damals kam er auf 874 Stimmen. Mitglied bei der Süd-Tiroler Freiheit ist er immer noch.<BR /><BR />Fix ist seit gestern auch: Franzjosef Roner, bereits seit 10 Jahren Bundeskassier, will nun doch noch eine weitere Amtszeit anhängen, nachdem er bereits angekündigt hatte, aufzuhören – und wird nun gegen Mirko Seeber ins Stechen gehen. Seeber ist Bezirkskassier im Pustertal und Leiter der Sparkasse Sterzing. <BR /><BR />Bei der Bundesversammlung können insgesamt maximal 141 Stimmrechte vergeben werden – von 139 Kompanien und 2 Kapellen. Abzuwarten bleibt, ob wie viele Kompanien und Kapellen dann tatsächlich präsent sein werden. Bei der Bundesversammlung vor 3 Jahren waren bei der Wahl des Landeskommandanten am Ende 5 Stimmen ausschlaggebend.