Es nütze nichts, wenn man – wie Durnwalder – darauf verweise, dass Südtirol von der Ratingagentur Moody’s erst vor wenigen Monaten die beste Einstufung bekommen habe, während Italien derzeit wesentlich niedriger eingestuft werde, schreibt Thaler in einer Aussendung.„Die Staatsverschuldung rückt in die Nähe jener Griechenlands. Solange Südtirol dem italienischen Staat angehört, wird es mit und ohne Autonomie die wirtschaftlichen Folgen einer weiteren Herabsenkung des Ratings empfindlich zu spüren bekommen. Im Gegensatz zu Italien und Griechenland hat Österreich von der Ratingagentur Moody’s Bestnoten wegen seiner wirtschaftlichen Stärke ausgestellt bekommen. Österreich ist in den letzten Jahren rascher gewachsen als der europäische Durchschnitt“, so Thaler. Die Zeit für neue Zukunftsmodell sei reif, meint der Landeskommandant der Schützen und widerspricht damit Durnwalder, der im Interview darauf verwies, dass die prekäre wirtschaftliche Lage Italiens kein Grund sei Grenzen zu verschieben. „Südtirol, das wirtschaftlich so gut dasteht, könnte es sich heute mehr denn je leisten, innovative Zukunftsmodelle jenseits der Autonomie und fernab von Italien zu entwickeln“, fordert Thaler abschließend. stol