Laut dem stellvertretenden Ausschussvorsitzenden Elmar Pichler Rolle (SVP) ging es vor allem darum, wie der Sektor Energie in Südtirol künftig geregelt werden soll, wobei das Hauptaugenmerk auf die Energieproduktion gelegt wurde.Die drei in den Streit um die Konzessionen unmittelbar involvierten Betriebe haben ihre Bereitschaft zu einer Einigung erklärt aber auch, dass die Positionen dazu noch sehr unterschiedlich sind. Die Etschwerke haben betont, dass Prof. Caia nur eine Vermittlerrolle, keinesfalls aber die Rolle des Schiedsrichters zukomme.Man hoffe auf eine außergerichtliche Einigung, aber das sei noch ein weiter Weg. Die Stadtwerke Bruneck hingegen haben sich von Anfang an gegen die Ausschreibungsmethode zu den Konzessionen gewehrt.„Allen ist bewusst, dass der Konflikt um die Stromproduktion gelöst werden muss, bevor man über Stromverteilung und -handel reden kann", so Pichler Rolle, „es wurde aber auch aufgezeigt, dass mehr Dialog unter den Beteiligten und auch mit der Politik zu Ergebnissen führen kann."Die Wahl eines neuen Ausschussvorsitzenden, die durch den Rücktritt von Maurizio Vezzali nötig wurde, ist aus Zeitgründen vertagt worden und soll bei der Sitzung am 29. Jänner nachgeholt werden, bei der auch Landesrat Florian Mussner angehört wird.