Zum zweiten Mal in dieser Woche wurde dabei eine Ölraffinerie der Millionenmetropole getroffen. Selenskyj zufolge handelte es sich um Vergeltungsschläge für schwere russische Angriffe am Montag, bei denen mindestens zehn Menschen im ganzen Land getötet und das 1000 Jahre alte Höhlenkloster in Kiew beschädigt wurden.<BR /><BR />Trotz der andauernden Kämpfe haben die Ukraine und Russland erneut Soldatenleichen ausgetauscht. Kiew habe 522 Gefallene zurückerhalten, teilte der ukrainische Koordinationsstab für Kriegsgefangenenbelange mit. Der russischen Seite wurden nach Meldungen staatlicher Agenturen 33 Leichname überstellt.<BR /><BR />Seit Anfang 2025 hat Russland damit die Überreste von mehr als 20.000 toten Ukrainern an Kiew übergeben. Moskau erhielt im Gegenzug mehr als 600 Leichen. Aufgrund des langsamen, aber stetigen russischen Vormarsches kann die ukrainische Armee ihre eigenen Leichen nicht immer bergen.<BR /><BR />Verlustzahlen unterliegen auf beiden Seiten der Geheimhaltung. Schätzungen gehen für die ukrainische Seite von mehr als 190.000 Toten und Vermissten aus. Auf der russischen Seite werden die unwiederbringlichen Verluste bereits auf mehr als 350.000 geschätzt. Die Vereinten Nationen gaben dabei mit Stand Mai die Zahl der getöteten Zivilisten mit etwas mehr als 16.100 an. Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen eine russische Invasion.