„Aber die ukrainischen Langstreckenwaffen überwinden dies bereits“, sagte er. Bei massiven ukrainischen Gegenangriffen mit mehr als 100 Drohnen sind nahe Moskau nach Angaben russischer Behörden mindestens drei Menschen getötet worden. Der Gouverneur des Moskauer Gebiets Andrej Worobjow sprach auch von fünf Verletzten. In Moskau berichtete Bürgermeister Sergej Sobjanin von zwölf Verletzten beim Angriff auf eine Ölraffinerie.<BR /><BR />Kiew antwortet damit auf die russischen Dauerangriffe der vergangenen Jahre gegen Ziele in der Ukraine. Nunmehr sollten sich Russen Gedanken „über ihre eigenen Raffinerien, ihre Ölförderanlagen und ihre Unternehmen machen und nicht darüber, wie sie das Leben anderer Völker zerstören können“, betonte Selenskyj. „Und diese Reichweite unserer Waffen ist es, die die Lage und die allgemeine Wahrnehmung des russischen Krieges in der Welt erheblich verändert.“ Der Krieg kehre somit nach Russland „in seinen Heimathafen zurück“.<BR /><BR />Selenskyj kündigte außerdem eine arbeitsreiche Woche an. „In der kommenden Woche werden wir zahlreiche Kontakte mit europäischen Partnern haben - in verschiedenen Formaten, darunter auch auf Führungsebene. Wir bereiten uns auf den Austausch mit den Amerikanern vor - wir arbeiten praktisch jeden Tag mit ihnen zusammen, und wir brauchen substanzielle politische Ergebnisse auf zwischenstaatlicher Ebene“, sagte Selenskyj. <BR /><BR />Er betonte, dass solche Ergebnisse möglich seien und derzeit auf der Ebene der Teams vorbereitet würden. „Jeder Tag muss Ergebnisse für die Ukraine bringen. Jeden Tag müssen unsere Stärke und unsere langfristigen Fähigkeiten wachsen. Vielen Dank an alle, die zur Ukraine stehen!“, betonte er.