Mit einer konstituierenden Sitzung ist der Regionalrat am heutigen 27. Mai 2026 in Bozen in die zweite Hälfte der Legislaturperiode gestartet, wie es das Autonomiestatut vorsieht. Im Mittelpunkt standen die Genehmigung der Rechnungslegung für 2025 sowie die Neuwahl des Präsidiums.<h3> Sepp Noggler erhielt 39 Stimmen</h3>In der anschließenden geheimen Wahl erhielt Sepp Noggler 39 Stimmen und wurde damit bereits im ersten Wahlgang zum Präsidenten des Regionalrats gewählt. Einzelne Stimmen entfielen auf weitere Kandidaten, zudem blieben einige Stimmzettel leer. <BR /><BR />Noggler bedankte sich nach der Wahl bei den Abgeordneten für das entgegengebrachte Vertrauen.<h3> Roberto Paccher ist erster Stellvertreter</h3>Im Anschluss wählte der Regionalrat die beiden Vizepräsidenten. Für das Amt des italienischen Vizepräsidenten wurde Roberto Paccher vorgeschlagen, während die Opposition mit Lucia Coppola eine eigene Kandidatin ins Rennen schickte und eine stärkere Einbindung der Minderheit forderte. In der geheimen Abstimmung setzte sich Paccher mit 38 Stimmen gegen Coppola (26 Stimmen) durch und wurde ebenfalls im ersten Wahlgang gewählt.<BR /><BR />Zum ladinischen Vizepräsidenten wurde Daniel Alfreider bestimmt. Auf ihn entfielen 49 Stimmen; weitere Stimmen gingen vereinzelt an andere Kandidaten oder waren ungültig.<BR /><BR />Der neue Präsident Sepp Noggler ernannte anschließend Roberto Paccher zu seinem ersten Stellvertreter, der ihn im Falle von Abwesenheit vertreten wird.<BR /><BR />Damit ist das Präsidium des Regionalrats für die zweite Hälfte der Legislaturperiode neu aufgestellt. Neben personellen Weichenstellungen wurde in der Sitzung auch die finanzielle Lage des Gremiums bestätigt, die mit einem deutlichen Überschuss abschließt.