Diese Gutscheine stehen im elfmonatigen Zeitraum der fakultativen Mutterschaftszeit und falls auf die Elternzeit verzichtet wird berufstätigen Müttern. „Um diese Möglichkeit wahrnehmen zu können, muss aber erst noch das entsprechende Dekret veröffentlicht werden. Und wozu einen Steuervorteil gewähren, wenn per Gesetz ein Recht eingeführt wird?“. Dasselbe gelte für die Weiterbildung. Auf staatlicher Ebene sei durch die „Fornero-Reform“ die Einrichtung territorialer Bildungsnetze vorgesehen. „Diese Neuerung ist in Südtirol noch nicht umgesetzt. Wäre dies der Fall, würde die Überprüfung der für Weiterbildung eingesetzten Geldmittel verdeutlichen, dass die Betriebe in Südtirol den anderen Regionen jährlich rund acht Millionen Euro überlassen, weil viele Verbände die berufsübergreifenden Fonds für Weiterbildung nicht nutzen und lieber auf Landesgelder zurückgreifen. Das Vorhaben der Landesregierung brächte die mittlerweile siebte Bestimmung, die eine Finanzierung von Weiterbildung vorsieht“, so Buonerba.Dies sei absurd, vielmehr solle das derzeitige Fördersystem im Weiterbildungsbereich über ein Einheitsgesetz einfacher, transparenter und wirksamer gestaltet werden.