„Wir begrüßen diese Erleichterungen ausdrücklich, da sie zu deutlich mehr Unterricht in Präsenz führen“ so Tanja Rainer, Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings (SJR). „Schließlich ist der Fernunterricht nur eine Notmaßnahme und kein gleichwertiger Ersatz. Der Präsenzunterricht gibt den Schülern eine gewisse Routine und Stabilität. Geregelte Tagesabläufe sowie soziale Kontakte sind äußerst wichtig für die Entwicklung junger Menschen“ so Rainer.<BR /><BR />Der SJR weist zudem darauf hin, dass Lernen in der Schule und im Kindergarten vor allem auch soziales und emotionales Lernen ist. Die Sozialisierung mit Gleichaltrigen sei unabdingbar. Dies könne innerhalb der Familie kaum kompensiert werden. Für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung sei der Umgang mit Gleichaltrigen essenziell. „Kinder brauchen Kinder und Jugendliche brauchen Jugendliche“, begründet Tanja Rainer.<BR /><BR />„Des Weiteren darf das für Kinder und Jugendliche äußerst wichtige Vereinsleben nicht vergessen werden“ so Georg Gasser, SJR-Geschäftsführer. „Kinder und Jugendliche brauchen auch außerhalb der Schule soziale Kontakte und die Möglichkeit, an Vereinsaktivitäten aktiv teilzunehmen und sich einzubringen. Wir appellieren daher, im Vereinsleben die 3G-Regelung anzuwenden und die in der Schule durchgeführten Nasenflügeltests in der Jugendarbeit und in unseren Vereinen anzuerkennen“ äußert sich Gasser.<BR /><BR />Die Kinder und Jugendlichen haben bereits in der gesamten Zeit der Pandemie unter den einengenden Bedingungen gelitten und auf eine Vielzahl von Aktivitäten in verschiedenen Bereichen verzichtet. Umso mehr sind die nun kommenden Erleichterungen in der Schulwelt und auch im Kindergarten zu begrüßen, so der Südtiroler Jugendring.