„Im November 2019 hat der Kinderlandtag der Katholischen Jungschar Südtirols getagt“, bemerkte Ladurner . „Dabei haben über 400 Kinder eine Woche lang über Themen, Ideen und Vorschläge diskutiert, die sie bewegen und die sie sich für Südtirol wünschen. Neben Anliegen wie Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Umweltschutz ist ein Wunsch der „Kinderabgeordneten“ besonders hervorgestochen: „leistbares Skifahren“. <BR /><BR />„Das Fundament für jeglichen Sport wird im Kindesalter gelegt. Um die Zukunft des Wintersports zu sichern, sind das Land Südtirol, die Landesberufskammer der Skilehrer, die Skigebiete und Seilbahnbetreiber, in Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen Partnern, seit Jahren bemüht, Südtirols Kindern den Wintersport näherzubringen. Initiativen wie der „Kids Snow Day“ sind enorm wertvoll und finden großen Anklang: Sie geben jedem Kind die Chance, den Wintersport kennenzulernen und einen Tag lang auszuüben. Davon braucht es noch mehr“, so Ladurner.<BR /><BR /> <div class="embed-box"><div class="apester-media" data-media-id="5e2191591003e504d0f85ec2" height="405"></div><script async src="https://static.apester.com/js/sdk/v2.0/apester-javascript-sdk.min.js"></script></div> <BR /><BR />In Südtirol gehöre das Skifahren ein bisschen zum sozialen Leben, meinte etwa Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP), daher sollte jeder wenigstens eine Chance bekommen. Bei der Initiative gehe es insofern auch um einen sozialen Ausgleich, aber auch um die Zukunft der Skigebiete. <BR /><BR />Andreas Leiter Reber (Freiheitliche) fragte, ob die genannten Projekte “Kids Snow Day“ und “Go Snow“ in Gefahr seien. Kritisch sah er eine Förderung für nur einen einzelnen Sport. Er fragte, worin die Ermutigung an die Skigebiete konkret bestehe.<BR /><BR />Carlo Vettori (Alto Adige Autonomia) wies darauf hin, dass es einen Kinderrabatt bei den meisten Anlagen bereits gebe, ebenso wie es die beiden genannten Initiativen bereits gebe. Es mute etwas überflüssig an, wenn man Bestehendes beschließe. <BR /><BR />Myriam Atz Tammerle (STF) äußerte sich grundsätzlich positiv zur Förderung der Freizeitgestaltung in der Natur. Aber hier gehe es um profitable Unternehmen. Günstiges Schulmaterial z.B. wäre wichtiger. Sie werde sich der Stimme enthalten.<BR /><BR />Dass es wichtigere Dinge gebe, hindere nicht, auch etwas für den Wintersport zu tun, wehrte sich Jasmin Ladurner gegen entsprechende Einwände. Der Antrag sehe keine Beiträge vor, sondern eine Ermutigung an die Skigebiete.<BR /><BR />Der Antrag wurde mit 15 Ja und 15 Enthaltungen angenommen.<BR />