?Was meine pers?nlichen Bed?rfnisse betrifft, ist das Ziel erreicht. Ich habe bereits gewonnen?, sagte der 30-J?hrige der ?Washington Post?. Denn er habe nicht die Gesellschaft ?ndern wollen. Er habe der Gesellschaft eine Chance geben wollen, selbst herauszufinden, ob sie sich ?ndern wolle.In dem in der Nacht zum Dienstag online ver?ffentlichten Interview wehrte sich der Whistleblower auch gegen Vorw?rfe, er sei ein ?berl?ufer. ?Ich versuche nicht, die NSA kaputt zu machen; ich arbeite daran, die NSA zu verbessern?, sagte Snowden. ?Ich arbeite momentan noch immer f?r die NSA. Sie sind die einzigen, die es nicht bemerken.?Zu seinem aktuellen Leben in Moskau sagte Snowden, er lebe ?asketisch?. Er ern?hre sich von Instantnudel-Gerichten und Chips. Besucher h?tten viele B?cher mitgebracht, die sich ungelesen stapelten, schrieb die Zeitung. ?Es war schon immer wirklich schwierig, mich dazu zu bringen, das Haus zu verlassen?, sagte Snowden. Solange er irgendwo sitzen und denken, schreiben oder sich mit jemandem unterhalten k?nne, sei das f?r ihn wichtiger, als rauszugehen und sich Sehensw?rdigkeiten anzuschauen.Snowden verteidigte sein Vorgehen in dem Interview ausdr?cklicher als zuvor. Es seien auch die Passivit?t der Geheimdienst-Kontrolleure im US-Kongress und die lasche Aufsicht durch das zust?ndige geheime Gericht gewesen, die ihn zum Handeln gedr?ngt h?tten. Er habe zun?chst Kollegen und Vorgesetzte auf die Missst?nde hingewiesen, sagte Snowden. Zudem habe er 2009 selbst vorgeschlagen, ein Zwei-Mann-System f?r Administrator-Zug?nge einzuf?hren. W?re dies geschehen, h?tte er sp?ter nicht unbehelligt Zehntausende Dokumente herunterladen k?nnen. Die NSA teilte der ?Washington Post? mit, sie habe keine Belege f?r diese Darstellung Snowdens.dpa