Die Erhebung wurde von der rcm-solutions GmbH im Auftrag des Ressorts für Wohnbau, Sicherheit und Gewaltprävention durchgeführt. Insgesamt nahmen 1.500 Personen telefonisch oder online an der Befragung teil. <h3> Die Ergebnisse</h3>Das allgemeine Sicherheitsgefühl der Südtiroler wird laut Studie vor allem im öffentlichen Raum auf die Probe gestellt – insbesondere in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Plätzen in den Abend- und Nachtstunden. Als besonders besorgniserregend werden Diebstähle, Online-Betrug, Einbrüche und Sachbeschädigungen wahrgenommen.<BR /><BR />Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) gibt an, ihr Verhalten im Alltag geändert zu haben, um Risiken zu vermeiden – etwa durch das Meiden bestimmter Orte oder Zeiten oder das Mitführen von Pfefferspray. 44 Prozent haben ihr Zuhause technisch abgesichert, 38 Prozent vermeiden gezielt den Kontakt mit bestimmten Personen.<h3> Ursachen und Lösungsansätze</h3>Als Hauptursachen für Kriminalität nennen 59 Prozent der Befragten eine „übermäßige Zuwanderung“, 41 Prozent sehen „zu milde Strafen“ als Problem, 34 Prozent verweisen auf „wirtschaftliche Schwierigkeiten“.<BR /><BR /> Gleichzeitig erkennen viele die Bedeutung von Migration an: Die Aussage „Einwanderer sind oft fleißige und benötigte Arbeitskräfte“ erhält 7,9 von 10 Punkten Zustimmung. Deutlich schwächer fällt hingegen die Bewertung der Integration aus – mit 6,6 Punkten.<BR /><BR />Bei den gewünschten Gegenmaßnahmen steht die Begrenzung und Kontrolle der Einwanderung mit 52 Prozent Zustimmung an erster Stelle, gefolgt von härteren Strafen und dem Ausbau der Polizeipräsenz. Eine Abschiebung illegaler oder straffälliger Einwanderer wird von einer breiten Mehrheit ausdrücklich befürwortet.