Samstag, 07. Mai 2016

Sobotka: „Südtiroler müssen nicht enttäuscht sein"

„Irgendwann ist es auch inhuman, Menschen zu signalisieren, sie wären willkommen, denen wir keine Perspektive bieten können“, sagt Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka. In der Flüchtlingskrise, zu der er am Samstag auf der SVP-Landesversammlung spricht, ist er bemüht, nicht weiter Porzellan zu zerschlagen. Die Auswirkung des Grenzmanagements vergleicht er mit jener der „Mautstelle Sterzing“.

Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka. - Archivbild.
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Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka. - Archivbild. - Foto: © APA/AFP

„Dolomiten“: Herr Sobotka, Minister aus dem Vaterland werden bei der  SVP euphorisch empfangen. Diesmal dürfte der Applaus aber verhalten sein, denn viele Südtiroler sind enttäuscht.

Wolfgang Sobotka:  Die Südtiroler   sollen nicht enttäuscht sein, denn am grundsätzlichen  Verhältnis zwischen uns gibt es nichts zu rütteln. Wir müssen aber auch sehen, dass Österreich und Südtirol vom Flüchtlingsstrom in völlig unterschiedlichem Maße betroffen sind. Meine erste Dienstreise als Innenminister führte mich unter anderen zu Landeshauptmann Kompatscher, um dort in einem freundschaftlichen, partnerschaftlichen und  konstruktiven Gespräch über das Grenzmanagement am Brenner zu reden.

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Das gesamte Interview mit Wolfgang Sobotka, geführt von "Dolomiten"-Redakteurin Barbara Varesco, lesen Sie in der Wochenendausgabe der "Dolomiten".

stol/bv

stol