<BR /> Darin teilt Valditara Achammers Ansichten vollkommen und versichert, das Thema auf seine Agenda zu nehmen. <BR /><BR />„Selten habe ich eine so schnelle Antwort von einem Minister erhalten. Das zeigt, dass das Thema ernst genommen wird“, zeigte sich Achammer gestern positiv überrascht. Achammer hatte in seinem Schreiben an den Minister die Gefahren aufgezeigt, die aus seiner Sicht durch die Nutzung von Social-Media-Plattformen für Kinder entstehen können, weswegen er sich eindringlich für ein Verbot starkmachte. <BR /><BR />„Gerade im digitalen Raum müssen wir Kinder schützen. Denn dort werden Minderjährige immer noch schutzlos auf negative Dinge losgelassen, die nicht gut für ihre Entwicklung sind“, so Achammer. Kinder bekämen dort Dinge wie Aggressionen, Sexismus und Hass zu Gesicht, vor denen sie im Kindesalter zu schützen sind.<BR /><BR />„Aufklärung ist wichtig, aber wo diese nicht ausreicht, braucht es auch Einschränkungen“, unterstreicht Achammer und liegt damit auf einer Wellenlänge mit Minister Valditara. Er habe Achammers Überlegungen aufmerksam gelesen und stimme mit dessen Ansichten vollkommen überein, ließ Valditara ihn gestern wissen. Auch für ihn sei der Schutz der Jüngsten im digitalen Raum von fundamentaler Bedeutung. <BR /><BR />In den sozialen Medien liefen Kinder Gefahr, auf Inhalte zu stoßen, die ihrem Alter und Entwicklungsweg nicht angemessen seien. „Aus diesem Grund halte ich es für wichtig, gezielte Maßnahmen zu setzen, auch im Rahmen eines Austauschs mit den wichtigsten institutionellen Akteuren im Bildungsbereich“, so der Unterrichtsminister abschließend in seinem Antwortschreiben.<h3> Thema im Telefonat vertieft</h3>Vertiefen konnte Bildungslandesrat Philipp Achammer das Thema gestern sogar noch in einem Telefonat mit dem Minister, bei dem Giuseppe Valditara ihm erneut zusagte, sich in der Regierung für ein solches Social-Media-Verbot starkmachen zu wollen. Damit das Verbot aber tatsächlich kommt, dürfte es weitere Fürsprecher in der Regierung brauchen. <BR /><BR />„Wichtig“, so sagt Achammer daher, „ist daher auch die positive Antwort des Familienministeriums, welches für den Jugendschutz verantwortlich zeichnet.“