Montag, 07. Dezember 2020

Söder verteidigt Verschärfungen in Bayern: „Wir müssen handeln“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die geplanten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen für sein Bundesland verteidigt. „Es ist nicht das, was wir uns wünschen, aber wir müssen das tun, was notwendig ist“, sagte Söder am Montag im ARD-„Morgenmagazin“.

Markus Söder verteidigte am Montag seine Corona-Strategie.
Markus Söder verteidigte am Montag seine Corona-Strategie. - Foto: © APA/dpa / Sven Hoppe
Schließlich sinke die Zahl der Neuinfektionen einfach nicht – es gebe aber immer mehr Todesfälle. „Das können wir einfach so nicht akzeptieren, deswegen müssen wir handeln“, so Söder weiter.

Wegen der anhaltend hohen Corona-Zahlen ruft Bayern ab dem 9. Dezember erneut den Katastrophenfall aus. Das beschloss das Kabinett bei einer Sondersitzung am Sonntag in München. Am Dienstag soll der Landtag noch darüber abstimmen.

Unter anderem gelten dann strengere Regeln in Schulen: so sollen etwa ab Klassenstufe acht die Klassen überall geteilt werden und in Wechselunterricht übergehen.

Zudem kippt Bayern die bisher für Silvester geplanten Lockerungen – und führt eine nächtliche Ausgangssperre für alle Städte und Kreise mit einer Inzidenz von mehr als 200 Corona-Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ein.

dpa/stol