„Damit wird die völlige Liberalisierung der Öffnungszeiten von Geschäften aus dem Maßnahmenpaket gestrichen“, erklärt Thaler Ausserhofer in einer Aussendung. Die geplante Sonn- und Feiertagsöffnung gelte in Zukunft nur für Tourismusorte. „Die völlige Liberalisierung der Öffnungszeiten für Geschäfte in allen Gemeinden ist der falsche Weg, um eine Ankurbelung der Wirtschaft in Italien zu erreichen“, so Thaler Außerhofer, die sich klar für die Sonntagsruhe ausspricht.„Die Sonntagsöffnung wäre für die mittleren und kleinen Familienunternehmen Südtirols kaum zu bewältigen und würde fast ausschließlich zu Gunsten der Großkonzerne und zum Nachteil der Familien gehen“, bekräftigt die Senatorin. „Die bestehende Beschränkung der Sonn- und Feiertagsöffnung auf Tourismusorte ist ausreichend“, erklärt Senator Manfred Pinzger. „Nur wenn vernünftige Rahmenbedingungen geschaffen werden, wird es gelingen, die Dienstleistungen und die Nahversorgung in unseren Dörfern aufrecht zu erhalten“, so Pinzger. „Die Sanierung des Staatshaushaltes kann nur mit konkreten Maßnahmen, wie etwa den Verkauf von Staatsimmobilien und –beteiligungen sowie die gezielte Bekämpfung der Steuerhinterziehung geschultert werden“, zeigt sich Thaler Ausserhofer nach wie vor überzeugt.Im Anschluss seien grundlegende Reformen sowie gezielte Maßnahmen zur Förderung der Wirtschaftsentwicklung notwendig. „Nur so kann Italien die Krise abwenden und das Fundament wir ein längerfristiges Wirtschaftswachstum sowie für finanzielle und politische Stabilität legen.“