??Wir wollen unseren Protest fortsetzen, bis diese nicht legitimierte Regierung nach Hause geht?, sagte Danilo Calvani, Koordinator der Demonstranten. Die Politik zeigte sich besorgt. ?Diese Revolte ist ein dramatisches Symptom einer tiefen Krise?, betonte Silvio Berlusconi, Chef der oppositionellen Forza Italia.Bei Protesten gegen den Sparkurs der Regierung hatten sich Demonstranten am Samstag in mehreren italienischen St?dten Zusammenst??e mit der Polizei geliefert. In Turin warfen Studenten Farbbeutel auf Polizisten. Vor der Vertretung der EU-Kommission in Rom marschierten rechtsgerichtete Demonstranten mit italienischen Flaggen und wei?en Schlingen um den Hals auf und rissen die EU-Flagge nieder.Die Regierung in Rom bef?rchtet, dass sich zu den ?Forconi? auch gewaltbereite Linksautonome und rechtsextremistische Gruppen gesellen k?nnten. Wer letztlich die F?hrung hat, ist unklar. Der Protest, der laut den Organisatoren unpolitisch ist, wird jedoch de facto von mehreren extremistischen Gruppen unterst?tzt.Der Protest richtet sich unter anderem gegen Steuererh?hungen, Banken und Arbeitslosigkeit. Der ?Movimento dei Forconi? war Anfang 2012 in Sizilien aus dem Widerstand gegen die hohen Benzinpreise entstanden und umfasst vor allem Lastwagenfahrer, Fischer und Bauern. Sie beklagen sich ?ber die erdr?ckende Steuerlast.Zu den teilweise wilden Streiks hat die Gewerkschaft Trasportounito aufgerufen, die 7000 Mitglieder vertritt. Die Fernfahrer protestieren mit ihren Aktionen auch gegen die umfangreichen Liberalisierungspl?ne der Regierung Letta und die hohen Benzinsteuern. Sie fordern unter anderem Transparenz, Steuergerechtigkeit und die Abschaffung aller Privilegien.apa