„Wir als Landesverband der Sozialberufe, haben in vielen Presseaussendungen auf die jetzt eingetretene Situation und auf die Gefahr eines ,Pflexits„ hingewiesen“, betont von Wohlgemuth. Zurzeit gebe es einen medialen Schlagtausch, der sich mit dem nicht unterschriebenen Vertragsentwurf beschäftige.<BR /><BR /><BR /><b>„Es braucht eine umfassende Reform mit genügend Personal und fairen Löhnen“</b><BR /><BR />Die Corona-Pandemie habe allen eindrücklich vor Augen geführt, wie dringend die Gesellschaft auf die Menschen angewiesen sei, die in den Sozialberufen und in den ambulanten, teilstationären und stationären Diensten arbeiten. Deshalb müsse jetzt endlich umfassend reformiert werden, mit genügend Personal und fairen Löhnen, fordert von Wohlgemuth. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="774392_image" /></div> <BR /><BR /><b>„Es ist absurd, in diesem Zusammenhang von Gehaltsanpassungen zu reden“</b><BR /><BR />„50 Millionen Euro sind zwar viel Geld, aber diese 50 Millionen Euro gelten für einen Dreijahreszeitraum. Es ist absurd, in diesem Zusammenhang von Gehaltsanpassungen zu reden, denn verhandelt werden ausschließlich Zulagen und eine Berufsbegleitende Ausbildung.“<BR /><BR /><BR /><b>„Das ist ein Krieg unter den Armen“</b><BR /><BR />„Deshalb wiederholen wir seit nunmehr 10 Jahren unsere Forderung: die 6. Funktionsebene für die Sozialbetreuerinnen und die entsprechenden Auslausberufsbilder und die 5. Funktionsebene für die Pflegehelferinnen und die entsprechenden Auslausberufsbilder.“<BR /><BR />Das was sich hier abspielt, sei „ein Krieg unter den Armen“, denn die Zulagen, wie sie derzeit im zu verhandelnden Vertag vorgesehen seien, stünden in keinem Verhältnis zu dem, was alle Mitarbeiterinnen in den Sozialberufen leisten, so von Wohlgemuth.<BR />