Freitag, 25. September 2015

"Spagnolli opfert sich auf Benkos Altar" - "Jetzt gemeinsame deutsche Liste"

Das Gemeinderatsmitglied von Projekt Bozen, Rudi Benedikter, und Heimatbund-Obmann Roland Lang reagieren mit deutlichen Worten auf das politische Erdbeben im Bozner Rathaus.

Rudi Benedikter (links) und Roland Lang fanden deutliche Worte zum Spagnolli-Abgang.
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Rudi Benedikter (links) und Roland Lang fanden deutliche Worte zum Spagnolli-Abgang.

Unter der Überschrift „Etwas ist faul im Staate Dänemark“ schreibt Rudi Benedikter in seiner Presseaussendung: "Wenige Stunden vor seinem Rücktritt dekretierte Spagnolli die Wiederaufnahme des Benko-Projektes – und hintergeht damit den Bozner Gemeinderat. Dann schleicht er sich würdelos vom Acker."

Danach wird Benedikter gegenüber Spagnolli noch deutlicher und wirft Fragen auf: "De facto opfert er sein Bürgermeisteramt auf dem Altar Benkos. Spätestens jetzt muss man sich fragen: Warum macht der Mann das? Warum sind Benkos Interessen derart zwingend, dass Spagnolli sogar seine politische Karriere dafür opfert?

Heimatbund fordert Wende

Für den Obmann des Südtiroler Heimatbundes, Roland Lang, wäre es laut Aussendung "nach dem Polittheater der vergangenen Monate endlich an der Zeit, dass sich die SVP mit den anderen deutschen Parteien zu einer gemeinsamen Kandidatur durchringt".

Nur eine starke deutsche Vertretung im Gemeinderat könne Bozen wiederbeleben und aus seinem Dornröschenschlaf wecken. Lang ergänzt: "In dieser Stadt, in der die deutsche Volksgruppe durch den Faschismus in die Minderheit gedrängt wurde, muss der Zusammenhalt der Südtiroler ein Muss sein."

stol

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