Mittwoch, 23. November 2016

Sportvereine: Aufschub für Defibrillatorenpflicht

Die Pflicht für Amateursportvereine, bei Wettkämpfen und Training einen Defibrillator bereitzustellen, wird verschoben. Dies hat der Südtiroler Senator Hans Berger am Mittwochabend verlautbart.

Die Pflicht für Amateursportvereine, bei Wettkämpfen und Training einen Defibrillator bereitzustellen, wird verschoben.
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Die Pflicht für Amateursportvereine, bei Wettkämpfen und Training einen Defibrillator bereitzustellen, wird verschoben. - Foto: © D

Dieser Aufschub wurde dank der Annahme eines Abänderungsantrages erreicht, den die Autonomiegruppe vorgelegt hatte, schreibt Hans Berger am Mittwoch: "Unser Antrag wurde gestern vom Gesetzgebungsausschuss genehmigt und heute vom Plenum des Senates bestätigt", teilte der Südtiroler SVP-Senator Hans Berger im Namen der Autonomiegruppe im Senat mit.

Gesetz geht nun an Kammer

"Dieser Aufschub ist im Gesetzesdekret enthalten, in welchem Maßnahmen für die vom Erdbeben betroffene Bevölkerung vorgesehen sind und das heute vom Senat angenommen in erster Lesung angenommen worden ist". Dank dieses Aufschubes haben auch Südtirols Amateursportvereine noch bis Juli 2017 Zeit, Personen im Umgang mit Defibrillatoren schulen zu lassen.

Das Dekret wird nun der Abgeordnetenkammer weitergeleitet, die den Gesetzestext mit großer Wahrscheinlichkeit ohne Änderungen endgültig genehmigen wird, meint Hans Berger abschließend.

stol

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