Samstag, 21. Mai 2016

Staat greift nach Gemeinden-Geld

Am Freitag ging der Gemeindetag in Toblach über die Bühne. Im Mittelpunkt stand dabei das Geld. Der Staat versuche, in die Kassen der Gemeinden zu greifen, wovor Südtirol jedoch dank des Sicherungspakts verschont bleibe, berichtet die Tageszeitung "Dolomiten".

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Symbolfoto - Foto: © shutterstock

Das Geld stand im Mittelpunkt des Gemeindetages im Grand Hotel von Toblach. „2008 waren die Südtiroler Gemeinden noch die meistverschuldeten von ganz Italien“, berichtete Landesrat Arnold Schuler. Der Schuldenberg der 116 Gemeinden sei damals  1,145 Milliarden Euro hoch gewesen – 2015  seien noch immerhin 643 Millionen Euro abzutragen. Dementsprechend gesunken sei auch die Verschuldung pro Kopf von 2300 Euro auf etwa 1300 Euro.  

Südtirols Gemeindeverwalter hoffen,  bald ihre Verwaltungsüberschüsse verwenden zu können. Der Staat versucht dabei, in anderen Regionen wieder in die Kassen der Gemeinden zu greifen – um einen Teil der Überschüsse abzuschöpfen, aber Südtirol wird dank des Sicherungspakts aus dem Jahr 2014 davor bewahrt, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher. 

hof

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Den vollständigen Artikel und mehr zum Thema gibt es in der Wochenend-Ausgabe der Tageszeitung "Dolomiten"

stol