Die Verhandlungen rund um den Stabilitätspakt des Landes haben sich in diesem Jahr weit zäher gestaltet als in den Jahren zuvor. "Das OK aus Rom kommt nach dem bisherigen Verlauf der Verhandlungen einigermaßen überraschend, ist aber wohl darauf zurückzuführen, dass wir - wie immer - seriöse und gut durchdachte Vorschläge vorgelegt haben", kommentiert Landeshauptmann Luis Durnwalder die Genehmigung aus Rom. Die Vorschläge der Landesregierung sehen vor, die Ausgaben des Landes im laufenden Jahr im Vergleich zum Vorjahr um rund 65 Millionen Euro oder 0,9 Prozent zu drücken. In Sachen Stabilitätspakt für die Gemeinden sei der Staat dem Land gefolgt, so Finanzlandesrat Roberto Bizzo."Wir hatten vorgeschlagen, die Ausgaben der Gemeinden nur dem Stabilitätspakt zu unterwerfen, wenn die dafür vorgesehenen Gelder nicht vom Land kommen", erklärt Bizzo.Müssten auch jene Mittel der Gemeinden im Stabilitätspakt berücksichtigt werden, die vom Land kommen, würden diese doppelt in den Pakt einfließen - einmal von Seiten des Landes, ein zweites Mal von Seiten der Gemeinden.