Starmer teilte weiter mit, er habe nun die Vorgaben für diese Untersuchung aktualisiert. Damit solle sichergestellt werden, dass erfasst werde, wie sämtliche Entscheidungen im Zusammenhang mit nationalen Sicherheitsüberprüfungen getroffen würden. Unabhängig davon habe er die für Sicherheitsstandards zuständige Gruppe in der Regierungszentrale gebeten, jegliche Sicherheitsbedenken zu prüfen, die während Mandelsons Amtszeit in Washington aufgekommen seien.<BR /><BR />Starmer steht seit längerem unter Druck, weil er Mandelson trotz dessen bekannter Verbindungen zu dem verurteilten und inzwischen gestorbenen Sexualstraftäter Epstein zum britischen Botschafter in den USA ernannt hatte. Im Zentrum der Vorwürfe steht der Verdacht, Mandelson habe während seiner Zeit als Minister in der Regierung von Gordon Brown im Jahr 2009 vertrauliche Informationen an Epstein weitergegeben.<BR /><BR />Entsprechende E-Mails waren Ende Jänner vom US-Justizministerium veröffentlicht worden. Die britische Polizei leitete daraufhin Ermittlungen ein. Starmer hatte sich für die Ernennung entschuldigt und Mandelson eine „Kette von Täuschungen“ vorgeworfen.