„Es hätte genügt, beim Generalsekretariat des Regionalrates, bei einem Landtagskollegen oder in meinem Büro nachzufragen, um herauszufinden, dass ich mich in Rom bei der Sitzung der 6er- und 12er- Kommission befunden habe", erklärte Steger in einer Aussendung am Donnerstag. "Ich bin vom Regionalrat in diese Autonomie-Kommissionen entsandt, um die autonomiepolitischen Interessen der Region zu vertreten und war daher entschuldigt abwesend. Die Kommissionssitzungen waren ursprünglich, auf meinen Wunsch hin, für den 9. Dezember anberaumt, mussten aber von den Präsidenten der Kommissionen auf den 10. Dezember verschoben werden. Leider kann ich die Sitzungstermine nicht nach Belieben beeinflussen." In den Autonomiekommissionen seien wichtige Themen unter anderem zur Urbanistik, zum Gerichtpersonal und der Toponomastik auf der Tagesordnung angestanden. Andererseits stand im Regionalrat die Verabschiedung des Haushalts der Region an. "Diesen Haushaltsentwurf an das Schlichtungsorgan weiterzuleiten ist keine Panne, sondern wurde in den letzten Jahren häufiger praktiziert und ist nichts Außergewöhnliches, sondern eine Formalität. Der Haushalt wird ohne konkrete Auswirkungen genehmigt werden", so Dieter Steger.stol