„2025 wird ein entscheidendes Jahr, in dem wir gemeinsam klare Ziele verfolgen und den Menschen in Südtirol Stabilität und Perspektiven bieten möchten.“ Mit diesen Worten eröffneten Parteiobmann Dieter Steger und Landeshauptmann Arno Kompatscher die Medienkonferenz der Südtiroler Volkspartei am heutigen Freitag in Bozen. <h3>Steger: „Weniger Ideologie, mehr Südtirol“</h3>Dieter Steger unterstrich die Verantwortung, die er als Parteiobmann übernommen habe, um die SVP nach den herausfordernden Landtagswahlergebnissen von 2018 und 2023 wieder auf Erfolgskurs zu bringen. „Es braucht eine ehrliche Bestandsaufnahme und Selbstkritik, gepaart mit klaren Positionen bei Themen, die unsere Kern-DNA ausmachen“, so Steger.<BR /><BR />Er warnte vor der zunehmenden Polarisierung in der politischen Landschaft und plädierte für Pragmatismus und eine gesunde „Äquidistanz“ zu den Regierungen in Rom: „Seit 80 Jahren gilt: Zusammenarbeit, die den Menschen in Südtirol dient, muss Vorrang haben.“<BR /><BR />Steger hob hervor, dass die SVP weiterhin über ein starkes Netzwerk aus ehrenamtlichen Funktionären verfüge, die das Rückgrat der Partei bildeten. Er kündigte zudem einen internen Diskussionsprozess an, bei dem die Kernpositionen der Partei geschärft werden sollten.<BR /><BR />Ein weiteres Ziel sei die finanzielle Konsolidierung der Partei. „Trotz schwieriger Umstände nach der Abschaffung der öffentlichen Parteienfinanzierung setzen wir unseren Weg der Sanierung fort“, erklärte Steger. Gleichzeitig rief er alle Parteien im Landtag dazu auf, sich der Frage einer möglichen Neuordnung der Parteienfinanzierung zu widmen.<h3>Gemeinderatswahlen 2025: Ein entscheidender Gradmesser</h3>Der Obmann betonte die Bedeutung der bevorstehenden Gemeinderatswahlen. „Die Gemeinderatswahlen sind der wichtigste politische Gradmesser des Jahres und spiegeln das Wesen der Südtiroler Volkspartei wider. Unsere Zielmarke ist klar: Wir wollen unser Ergebnis halten.“ <BR /><BR />Steger verwies dabei auf die erfolgreiche Verwaltung der Südtiroler Gemeinden, die mehrheitlich von der SVP geführt werden.<h3> Kompatscher: Fokus auf Autonomie, Wohnen und Löhne</h3>Landeshauptmann Arno Kompatscher blickte auf ein Jahr Landesregierung zurück. Er hob insbesondere die Fortschritte in den Autonomieverhandlungen hervor, die weiterhin von zentraler Bedeutung für Südtirol sind. „Die Autonomie ist und bleibt das Fundament unserer politischen Arbeit. Unser Ziel ist es, sie weiterzuentwickeln und an die Herausforderungen unserer Zeit anzupassen.“<BR /><BR />Neben der Autonomiearbeit legte Kompatscher einen Schwerpunkt auf die Themen Wohnen und Löhne. „Die Sicherung von leistbarem Wohnraum und faire Löhne für die Menschen in Südtirol sind zentrale Anliegen, die wir weiterhin mit Nachdruck verfolgen.“<h3> Ausblick: „Gemeinsam stark für Südtirol“</h3>Die Südtiroler Volkspartei zeigte sich zuversichtlich, mit vereinten Kräften die politischen Herausforderungen des Jahres 2025 erfolgreich zu bewältigen. <BR /><BR />„Weniger Ideologie, mehr Südtirol – das bleibt unser Motto. Mit klaren Zielen, einem starken Team und der Unterstützung unserer Mitglieder wollen wir gemeinsam für unser Land und seine Menschen arbeiten“, so Obmann Dieter Steger abschließend.