In Südtirol scheidet der Wahltermin am 26. Mai aber die Geister. <BR /><BR />Während auch der geschäftsführende Bürgermeister von Leifers, Giovanni Seppi (SVP), voll für den 26. Mai wäre, ist man in Lana und St. Martin in Passeier weiter für den 8./9. Juni als Termin für die Gemeindewahlen.<h3> In den Gemeinden in der Region muss am gleichen Tag gewählt werden</h3> Südtirol kann darüber nicht allein entscheiden – die Region legt den Termin fest. Vorgezogene Neuwahlen müssen auch im Trentino stattfinden: in Rovereto, Ala, Predazzo, Mezzolombardo und Campodenno. Alle Gemeinden in der Region müssen am gleichen Tag wählen, sagt Regionalratsvizepräsident Sepp Noggler (SVP). Definitiv festgelegt wurde der Termin (26. Mai) für die vorgezogenen Neuwahlen noch nicht, sagt SVP-Sekretär Martin Karl Pircher. Aber es sieht danach aus. Laut Landeshauptmann Arno Kompatscher holt Fugatti „derzeit zu diesem Vorschlag die vom Gesetz vorgesehenen Gutachten ein“. <BR /><BR /><embed id="dtext86-63697253_quote" /><BR /><BR />Während man in St. Martin in Passeier und Lana keine Freude damit hätte, bereits am 26. Mai zu den Urnen zu schreiten, drängt Leifers vehement auf die Vorverlegung. „Wir wollen am 26. Mai wählen“, sagt der geschäftsführende Bürgermeister Giovanni Seppi. „Denn zu 99 Prozent gibt es Stichwahlen. Würde am 8. und 9. Juni gewählt und die Stichwahlen fänden erst am 23. Juni statt, dann wäre dies für uns katastrophal.“ <BR /><BR />Dann seien die Bürger bereits im Urlaub und es sei ein großer Rückgang bei der Wahlbeteiligung zu befürchten – unter 50 Prozent. Würden hingegen bereits am 26. Mai die Gemeindewahlen stattfinden, so würden die Stichwahlen zugleich mit den EU-Wahlen am 8./9. Juni über die Bühne gehen. <h3> Dorfmann wäre auch für den 8. und 9. Juni</h3>Europaparlamentarier Herbert Dorfmann zeigt Verständnis für Seppi. Für die Beteiligung an den EU-Wahlen wäre der 8. und 9. Juni als Termin für die Gemeindewahlen aber besser, meint Dorfmann. Sepp Noggler ist gleicher Auffassung: Sonst würden die Bürger innerhalb kurzer Zeit in Lana und St. Martin in Passeier zweimal zu den Urnen gerufen. Und dies wäre der EU-Wahlbeteiligung nicht zuträglich.