Freitag, 09. Februar 2018

Studierende mit Behinderung: Kostenrückvergütungen

In dieser Woche hat die Landesregierung die Kostenrückvergütungen für Studierende mit Behinderung neu geregelt.

Die Landesregierung hat die Kostenrückvergütungen für Studierende mit Behinderung neu geregelt. - Foto: lpa
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Die Landesregierung hat die Kostenrückvergütungen für Studierende mit Behinderung neu geregelt. - Foto: lpa

Die neuen Richtlinien gelten für Studierende, die im Sinne des Landesgesetz eine Invalidität von mindestens 74 Prozent haben, sowie für Zivilblinde oder Gehörlose. Rückerstattet werden Auslagen für Betreuungs- und Begleitdienste, für Transportdienste und für den Ankauf von studienrelevanten Hilfsmitteln.

Bis zu 8 Jahre kann ausbezahlt werden

Während in Hinblick auf die sonstigen Zugangsvoraussetzungen, wie Staatsbürgerschaft und Wohnsitz oder wirtschaftliche Bedürftigkeit, dieselben Voraussetzungen gelten wie für die Gewährung der ordentlichen Studienbeihilfen, gibt es bezüglich Studienerfolg und Studiendauer eine andere Regelung: So kann unter anderem pro Studiengang ein zusätzliches Jahr Aufschub gewährt werden. Die Studienbeihilfe kann bis zu 8 Jahren ausbezahlt werden. Antragstellende sind verpflichtet, etwaige von der Universität angebotene Dienste in Anspruch zu nehmen.

Rückvergütung in Zahlen

Die Rückvergütung richtet sich nach dem Einkommen und ist gestaffelt: Personen mit mehr als 75.000 Euro bereinigtem Einkommen haben kein Anrecht auf Rückerstattung. Von 67.000 bis 75.000 Euro sind es 25 Prozent, von 58.000 bis 67.000 50 Prozent, von 50.000 bis 58.000 sind es 75 Prozent und bis zu 50.000 werden 100 Prozent der Spesen rückerstattet.

lpa

stol