?Obwohl sich die ehemalige ?Sammelpartei? im Jahre 1945 zum Zwecke der Aus?bung des Selbstbestimmungsrechtes f?r die S?dtiroler gegr?ndet hat, l?sst sie heutzutage keine Gelegenheit mehr aus, um ein UN-Menschenrecht schlechtzureden oder gar, wie im Landtag passiert, ?ffentlich in einem Beschlussantrag abzulehnen?, kritisiert Co-Landesjugendsprecher Hannes Innerhofer.Dass die Teilnahme ?am so genannten Selbstbestimmungsreferendum? an ein Gewinnspiel gekoppelt ist, bezeichnet die SVP als "grotesk".Innerhofer unterstreicht, dass mit der Abstimmung bewusst auch eine Informationsreise nach Schottland und Katalonien verkn?pft worden sei, um das Interesse der Bev?lkerung auf die aktuellen Unabh?ngigkeitsbestrebungen in Europa zu richten ?und all jene L?gen zu strafen, die behaupten, dass die Selbstbestimmung nicht m?glich sei, denn in Schottland wird n?chstes Jahr abgestimmt?, so Innerhofer.Die S?d-Tiroler Freiheit habe mit ihrer selbstinitiierten Abstimmung etwas geschafft, was einmalig sei.?Kein Politiker im aktiven Wahlkampf schafft es mehr, um das wichtigste Thema ?berhaupt, der Selbstbestimmung, herumzukommen.?Die S?dtiroler Bev?lkerung erwartet sich zurecht klare Aussagen und Stellungnahme zur Zukunft des Landes.?Und genau das st?rt die S?dtiroler Volkspartei, die ihren politischen Wahlkampf lieber in das Scheinwerferlicht auf die eigene Partei und tagespolitischen Gesch?ften gestellt h?tte. Es w?re schlie?lich einfacher gewesen, alle Bestrebungen in Richtung Unabh?ngigkeit als ?Utopie? und ?Z?ndelei? abzutun, w?ren da nur nicht die "nervenden" V?lker und Minderheiten in ganz Europa, die gerade auf dem besten Wege sind, das Recht auf Selbstbestimmung f?r sich zu beanspruchen?, erkl?rt Hannes Innerhofer.