„Dies bedeutet natürlich einen zusätzlichen Wettbewerbsnachteil für unsere Betriebe, die in direkter Konkurrenz zum nahen Ausland stehen“, kritisiert Landtagsabgeordneter Bernhard Zimmerhofer von der Süd-Tiroler Freiheit. Regelmäßig werden auch von den Wirtschaftsverbänden die hohen Energiekosten angeprangert. "Obwohl wir Süd-Tiroler eigentlich die doppelte Stromproduktion hätten (5,5 Mrd. kwh/Jahr) als wir selber verbrauchen, zählen unsere Strompreise doch zu den höchsten in der EU. Süd-Tiroler Familien zahlen ca. 200 Euro mehr als ein „Durchschnittseuropäer"!", schimpft Zimmerhofer. Zurückzuführen sei diese prekäre Situation auf eine gescheiterte Strompolitik der bisherigen Landesregierungen, die nicht imstande waren auf Landes- bzw. Gemeindeebene diese wichtige natürliche Ressource zum Nutzen der Allgemeinheit einzusetzen (siehe SEL-Skandal).Gutes Beispiel hierfür sei unter anderem die Gemeinde Ahrntal, wo sich von den insgesamt 110 Mio. kwh Stromproduktion satte 73 Prozent in der Hand von zwölf Privatpersonen befindet, während die Gemeinde lediglich mit zwei Prozent abgespeist wurde.