Mittwoch, 01. Juli 2015

Süd-Tiroler Freiheit fordert "Gleichstellung der Sprachen"

Der Fraktionssekretär und Mitglied der Landesleitung der Süd-Tiroler Freiheit, Stefan Zelger, zeigt sich erfreut darüber, dass einige Interventionen der Bewegung wegen Verletzungen der Zweisprachigkeitspflicht "zarte Früchte tragen".

Stefan Zelger
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Stefan Zelger

So wurden auf Druck der Süd-Tiroler Freiheit einsprachig italienische Gefahrenhinweise an Hochspannungsmasten, sowie einsprachige Baustellenbeschilderungen korrigiert bzw. überarbeitet. Dies ging aus Antworten von Landtagsanfragen hervor.

"Nichtsdestotrotz liegt noch einiges im Argen", betont Zelger. 
"Für manch kurzsichtigen Zeitgenossen mag es wichtigeres geben, als zweisprachige Schilder und die Einhaltung der Sprachbestimmungen", stellt Zelger fest.

"Die Gleichstellung der deutschen mit der italienischen Sprache stellt aber eine der wichtigsten Säulen der Autonomie dar. Ein Recht, das man nicht gebraucht, stirbt. Stirbt die Gleichstellung der Sprachen, stirbt die Autonomie!", betont der Fraktionssekretär der Süd-Tiroler Freiheit. 
"Immer wieder werden die so wichtigen Sprachdekrete missachtet, obwohl sie seit fast 27 Jahren in Kraft sind. Die Süd-Tiroler Freiheit wird deshalb auch weiterhin den Finger in die Wunde legen, wenn es sein muss", erinnert Zelger. 

stol 

stol