Dienstag, 13. Januar 2015

Süd-Tiroler Freiheit: Kompatscher soll über die Sprache wachen

Sven Knoll und Co. sind mit dem Regierungskommissariat auf Kriegsfuß: Dieses habe „in den zahlreichen Fällen von Missachtung des Deutschen keinen Finger gerührt. Die Süd-Tiroler Freiheit fordert deshalb den Landtag auf, den Schutz der Sprache dem Regierungskommissariat nicht weiter zu überlassen. Geht es nach der Bewegung, sollte Kompatscher über die Sprache wachen.

Foto: Süd-Tiroler Freiheit
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Foto: Süd-Tiroler Freiheit

Zur Erklärung: In Südtirol ist das Regierungskommissariat für Sanktionen bei Missachtung der Gleichbehandlung der Sprachen zuständig. Eine Aufgabe, die das Team rund um Präfektin Elisabetta Margiacchi allerdings nicht zur Zufriedenheit erfülle, meint die Süd-Tiroler Freiheit.

Auf einer Pressekonferenz am Dienstag kreideten Sven Knoll und Co. an, dass das Regierungskommissariat bisher bei Sprachmissachtungen bei Polizeikontrollen, Beipackzetteln oder Warenetiketten keinen Finger gerührt habe. „Wer in Südtirol die italienische Sprache missachtet, bekommt massive Probleme. Umgekehrt hat man nichts zu befürchten“, poltert Stefan Zelger, der Fraktionssekretär der Bewegung, in einer Aussendung.

Deshalb werde man in der Jänner-Sitzung des Landtages einen Beschlussantrag einbringen, der vorsehe, dass sich der Landtag für die Übertragung der Kompetenzen auf den Landeshauptmann ausspricht.

stol

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