Mittwoch, 20. Juli 2016

Süd-Tiroler Freiheit: Migranten in deutsche und ladinische Volksgruppe integrieren

Man begrüße die geplante Integrationsvereinbarung der Landesregierung, haben am Mittwoch Cristian Kollmann und Sven Knoll, Exponenten der Süd-Tiroler Freiheit, mitgeteilt. Vor allem sei es wichtig, dass die Zuwanderer die Landessprache lernen.

Cristian Kollmann und Sven Knoll von der Süd-Tiroler Freiheit. - Foto: Süd-Tiroler Freiheit
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Cristian Kollmann und Sven Knoll von der Süd-Tiroler Freiheit. - Foto: Süd-Tiroler Freiheit

Für Cristian Kollmann, Pressesprecher der Süd-Tiroler Freiheit, geht Philipp Achammers Vorschlag in die richtige Richtung - so etwas hört man selten von der Opposition. Kollmann begrüßte es am Mittwoch, dass die Landesregierung Anreize schaffen möchte, damit Zuwanderer, die Landessprachen lernen.  

Für den Pressesprecher ein wichtiger Beitrag, damit sich die Migranten mit dem Land, in dem sie leben, besser identifizieren können und damit auch von der Südtiroler Gesellschaft - so die politische Bewegung in ihrer Presseaussendung - akzeptiert werden.

Für Südtiroler Minderheit sensibilisieren

Für den Landtagsabgeordneten Sven Knoll muss jedoch im Rahmen der Integrationsvereinbarung auf die Tatsache, dass die deutschen und ladinischen Südtiroler eine Minderheit im italienischen Staatsgebiet darstellen, besonders Rücksicht genommen werden.

Aus diesem Grund sei es für Südtirol besonders essentiell, so Sven Knoll, dass den Zuwanderern alle möglichen Wege zum Erlernen der deutschen Sprache sowie in Ladinien der ladinischen Sprache geebnet werden, damit sie sich langfristig in die deutsche oder ladinische Volksgruppe integrieren, schließt der Landtagsabgeordnete die Aussendung.

stol

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