Die Folgen der Zuwanderung, insbesondere aus muslimisch geprägten Ländern, werden laut dem Landtagsabgeordneten immer ersichtlicher. „Natürlich ist nicht jeder Muslim ein Terrorist, aber es kann nicht geleugnet werden, dass terroristische Anschläge in Europa immer öfter einen islamischen Hintergrund aufweisen“, so Leitner. Warnende Stimmen würden am „Panzer der Gutmenschen“, der „Multikulti-Fetischisten“ und der „politisch Korrekten“ abprallen. „Die Einwanderung wird von der herrschenden Politik grundsätzlich in den schönsten Farben gemalt. Da macht auch Südtirol keine Ausnahme“, erklärt der Freiheitliche. Zeit Klartext zu reden„Stets ist von einer kulturellen Vielfalt die Rede. Die Kehrseite der Medaille wird verschwiegen, die Sorgen der Eltern und Lehrer, die sich täglich mit Problemen herumschlagen müssen, werden heruntergespielt“, glaubt der Landtagsabgeordnete. Die Zeit zum Klartext reden sei nun gekommen. „Südtirol ist unser Land und Zuwanderer haben sich nach unseren Spielregeln zu verhalten“, fordert Leitner. Einheimische erleiden Nachteile wegen Ausländer In verschiedenen Bereichen, wie etwa der Pflege, habe sich durch die Einwanderung ein bedenkliches Lohndumping zum Nachteil der Einheimischen entwickelt. „Durch die Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte werden immer öfter Autonomie-Bestimmungen wie Proporz und Zweisprachigkeit verletzt“, warnt Leitner. Zudem würden Ausländer auch in den Bereichen der sozialen Zuschüsse bevorzugt. „Wohngeld, Lebensminimum, soziales Mietgeld usw. kommen zu einem großen Teil den Einwanderern zugute, während einheimische Familien immer öfter durch das soziale Raster fallen“, beurteilt der Freiheitliche die Situation. Freistaat SüdtirolLeitner bekräftigt zudem den Standpunkt seiner Partei, dass die Türkei in Europa nichts verloren habe und warnt gleichzeitig vor den aktuellen Zuwanderungsströmen aus Nordafrika. „Allein wegen der ungebremsten Zuwanderung in die europäischen Staaten mit allen möglichen Folgeproblemen bin ich der Überzeugung, dass Südtirol einen eigenständigen Weg gehen sollte“, befindet Leitner.Ein Freistaat, getragen von allen drei Sprachgruppen in Südtirol, sei die beste Lösung. „Allerdings haben die Italiener eine Bringschuld und zwar jene, dass sie bereit sind, die Geschichte dieses Landes zu akzeptieren“, erklärt Leitner und fordert abschließend „Drei Sprachgruppen- Ein Land!“. stol