Die maßgeblichen Akteure, die gestern in Bozen die Vereinbarung zur Kooperation besiegelt haben, sprechen von einem Meilenstein in Richtung nachhaltiger Energiezukunft. Dabei handelt es sich um Landeshauptmann Arno Kompatscher, dem Vizepräsidenten des Gemeindeverbandes Roland Demetz, dem Präsidenten der Euregio Plus AG Alexander Gallmetzer und Mauro Marchi, der als Präsident der Alperia Green Future vorsteht. <BR /><BR />Mit der Kooperation will man massiv in den Ausbau von Fotovoltaikanlagen investieren und so die Vorgaben des Klimaplans Südtirol 2040 zu erfüllen.<BR /><BR /><i><b>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab:</b></i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="285670" data-topic="interests-properties-sp" data-autoplay></div></div> <BR /><BR />„Unser Klimaplan enthält ambitionierte Ziele. Bis 2030 sollen zusätzliche 400 Megawatt Strom aus Fotovoltaikanlagen kommen. Um dies zu erreichen, sind konkrete Schritte und Maßnahmen wie die heute unterzeichnete Vereinbarung erforderlich“, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher. Auch der nächste Schritt wurde bereits beziffert: Bis 2037 sollen zusätzlich 800 Megawatt Strom aus Fotovoltaik generiert werden.<h3> Investitionssumme soll auf über 50 Millionen Euro ansteigen</h3>Die Finanzierung des Vorhabens zum Ausbau der Fotovoltaikanlagen erfolgt über einen speziellen Fond der Landesgesellschaft Euregio Plus. Alperia Green Future beteiligt sich mit einer Investition von 7,5 Mio. Euro in der Startphase. In den kommenden 24 Monaten soll die Investitionssumme auf über 50 Millionen Euro ansteigen. Dazu sollen weitere institutionelle Investoren einbezogen werden.<BR /><BR />Öffentliche Einrichtungen sowie private Akteure sollen die Möglichkeit haben, geeignete Flächen bereitzustellen, auf darauf geförderte Fotovoltaikanalgen zu installieren. Im Gegenzug erhalten sie vergünstigten Strom. Je nach Vertrag können die Anlagen nach 15 bis 25 Jahren an die Flächeneigentümer übergehen. Nach Ansicht der Ideatoren handle es sich um ein wirksames und unbürokratisches Konzept für die ökologische Stromgewinnung. <h3> „Wichtige Investitionen für Südtirol“</h3>Für die Gemeinden komme das Kooperationsabkommen im richtigen Moment, erklärte Roland Demetz. Von einem „attraktiven Projekt, mit dem es uns gelingt, schnell ins Handeln zu kommen und die ersten Fotovoltaikanlagen zu finanzieren“, sprach Alexander Gallmetzer. Dass diese Investitionen wichtig für Südtirol und die Zukunft des Landes seien, unterstrich Mauro Marchi. <BR /><BR />„Als zuständiges Ressort werden wir uns aktiv bei der Errichtung von Fotovoltaikanlagen auf Landesimmobilien einbringen und die geeigneten Flächen ausfindig machen, um Energie lokal produzieren zu können“, erklärte Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi.