Donnerstag, 20. Oktober 2016

Südtirol wirbt um Fachärzte

Am Donnerstag ist in München der zweitägige 15. Europäische Gesundheitskongress unter dem Motto "Innovationsjahr 2016: Neue Chancen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Patientennutzen" eröffnet worden. Gesundheitslandesrätin Martha Stocker nutzte die Gelegenheit, um sich über innovative Ansätze, Ideen und Konzepte im Gesundheitsbereich zu informieren, Einblicke in Lösungsansätze aus anderen Regionen zu gewinnen und mit Vertretern aus dem Gesundheitswesen, der Politik und der Wirtschaft über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren.

Südtirol wirbt auch beim 15. Europäische Gesundheitskongress um Fachärzte.
Badge Local
Südtirol wirbt auch beim 15. Europäische Gesundheitskongress um Fachärzte. - Foto: © shutterstock

"Die Herausforderungen sind europaweit ähnlich, nicht nur in Südtirol reden wir über die Auswirkungen des demographischen Wandels, die Zunahme der Zahl von Menschen mit chronischen Krankheiten und den Mangel an Fachärzten. Mit innovativen Ideen in der medizinischen Versorgung können wir unsere guten Leistungen für die Patienten noch weiter verbessern", unterstrich Landesrätin Stocker in einer Aussendung des Landespresseamtes am Donnerstag.

Daher tue es gut, so Stocker weiter, sich mit Vertretern anderer Länder und Regionen darüber auszutauschen, wie diese der aktuellen Entwicklung begegnen und ihre qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für die Zukunft sichern.

Sanitätsbetrieb nutzt Gelegenheit, um neue Ärzte für Südtirol zu gewinnen

Der Europäische Gesundheitskongress in München wird jedoch nicht nur von Verantwortungsträgern aus Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft, sondern auch von zahlreichen interessierten Fachärzten besucht. Daher nutzt der Sanitätsbetrieb die Gelegenheit, um direkt vor Ort die aktuellen Jobangebote zu präsentieren und neue Ärzte für Südtirol zu gewinnen.

Direkter Kontakt als bestes Mittel

"Neben der Bewerbung in klassischen Printmedien, der verstärkten Präsenz des Südtiroler Sanitätsbetriebes im Internet und in den beruflichen sozialen Netzwerken gilt es für uns bei solchen Gelegenheiten wie dem Gesundheitskongress präsent zu sein, um das persönliche Gespräch mit interessierten Ärzten über die Arbeitsmöglichkeiten und Karrierechancen in Südtirol zu suchen", betonte der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Thomas Schael.

Der direkte Kontakt – davon zeigte sich auch Landesrätin Stocker überzeugt -  sei in jedem Fall das effektivste Mittel, um ein enges Netzwerk zu knüpfen, interessierte Ärzte kennenzulernen und dringend notwendige Fachkräfte anzuwerben.

lpa/stol

stol