Die Landtagsabgeordneten der Südtiroler Freiheit, Sven Knoll und Eva Klotz, bezeichnen die Haushaltsrede des Landeshauptmanns als ein „Eingeständnis des Scheiterns der Autonomie“, vor allem aber als ein bitteres Erbe, das Durnwalder Südtirol hinterlasse. Durnwalder und die SVP würden trotz aller Probleme noch immer nicht die Lösung erkennen, die nur in einer Zukunft Südtirols ohne Italien liegen könne.Das bloße in den Tag Hineinregieren der SVP, ohne die Zukunftsfrage Südtirols anzugehen, räche sich nun. „Die Probleme Südtirols dürfen daher nicht länger beschönigt werden. Es bedarf einer offenen Diskussion über die Zukunft des Landes. Die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes ist dabei nicht das Problem, sondern die Lösung des Problems“, so Klotz und Knoll.