Mittwoch, 28. Juni 2017

Südtiroler Landtagsdelegation bei Parlamentsdebatte in Wien

Der Österreichische Nationalrat hat am Mittwoch, anlässlich 25 Jahre Streitbeilegung, über Südtirol debattiert. Unter den Zuhörern und Zuschauern: Mehrere Südtiroler Landtagsabgeordnete.

Altlandeshauptmann Luis Durnwalder und die Präsidentin des Österreichischen Nationalrates Doris Bures. - Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf
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Altlandeshauptmann Luis Durnwalder und die Präsidentin des Österreichischen Nationalrates Doris Bures. - Foto: Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Der österreichische Nationalrat hielt anlässlich 25 Jahre Streitbeilegung eine Aktuelle Stunde zum Thema abgehalten. An der Debatte (unter diesem Link nachzulesen) nahmen mehrere Abgeordnete der verschiedenen Parlamentsklubs teil.

Südtirol als gelungenes Modell

Die meisten von ihnen sahen Südtirol als gelungenes Modell für die Lösung eines Minderheitenkonflikts, manche warnten vor einer Aushöhlung der Autonomie, durchgehend wurde aber Südtirol als Herzensangelegenheit bezeichnet.

Mehrere Gäste aus Südtirol

Die Reden wurden mit einem Gruß Richtung Zuschauertribüne eröffnet, von der aus auch einige Abgeordnete des Südtiroler Landtags, Vizepräsident Thomas Widmann, aber auch Altlandeshauptmann Luis Durnwalder und Schützen-Landeskommandant Elmar Thaler die Debatte verfolgten.

Bures: Südtirol ein Musterbeispiel gelebter Autonomie

Dass Südtirol in Wien ein parteiübergreifendes Anliegen ist, zeigte auch Nationalratspräsidentin Doris Bures bei einem anschließenden Empfang anlässlich des Jubiläums. Südtirol sei heute ein Musterbeispiel gelebter Autonomie mit sprachlicher und kultureller Sicherheit für die deutschsprachige und ladinische Bevölkerung, es gälte weltweit als Vorbild für Minderheitenschutz, erklärte Bures bei dem Empang.

lpa/stol

stol