Wenn der Landeshauptmann und die Sport- Landesrätin jedoch vom „Sportland Südtirol“ sprächen, so fehle etwas sehr Entscheidendes, nämlich die Sichtbarkeit dieses „Sportlandes“ nach außen. "In Sotchi ist nicht Südtirol sichtbar anwesend, sondern die Südtiroler Sportler scheinen dort als 'Italiener' und unter italienischer Fahne auf. Dies zu ändern, sollte ein vordergründiger Auftrag für die Politik sein", so die Landtagsabgeordnete.Die Süd-Tiroler Freiheit fordere daher die gesamte Landesregierung, besonders aber den Landeshauptmann und die Sport- Landesrätin auf, sich nach Kräften dafür einzusetzen, dass die Südtiroler Sportler nicht mehr unter italienischer Fahne antreten müssen. "Beim Einzug ins Olympia- Stadion von Sotschi hat man gesehen, wie viele kleine Sportländer unter eigener Fahne antreten, beispielsweise Luxemburg, Andorra und San Marino", betont Klotz. Bereits am Mittwoch werde im Landtag der Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit behandelt, der vorsehe, "dass die Südtiroler Sportler, wenn sie es wollen, in den Landesdienst übernommen werden und sich damit aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit von staatlicher Förderung lösen können", erklärt Eva Klotz.