Donnerstag, 13. Oktober 2016

Südtiroler Zusammenarbeit mit Kasachstan

Südtirol und Kasachstan? Wie das zusammenpasst? Sehr wohl. Landeshauptmann Arno Kompatscher erörterte mit dem Botschafter des eurasischen Staates Kasachstan, Sergey Nurtayev, das Potenzial für mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit.

In der kasachischen Hauptstadt Astana findet die Expo 2017 statt. Foto: kasakhstanlive.com
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In der kasachischen Hauptstadt Astana findet die Expo 2017 statt. Foto: kasakhstanlive.com

Wer hätte gedacht, dass sich Südtirols Engagement in puncto Leistungen in Zusammenhang mit der Weltausstellung Expo 2015 auch in Zukunft bezahlt machen würden?

Die diesbezügliche Kompetenz einiger Südtiroler Betriebe ist nun auch in Kasachstan Hauptstadt Astana gefragt, wo die Expo 2017 stattfindet. Dies war eines der Themen, die Landeshauptmann Arno Kompatscher mit dem kasachischen Botschafter in Rom, Sergey Nurtayev, verbinden.

Er hat Kompatscher am Donnerstag einen Antrittsbesuch abgestattet – mit dabei waren der erste und der zweite Sekretär der Botschaft, Bagdat Akhylbekov und Seiilkhan Aubakirov.

Südtiroler in Kasachstan tätig 

Im Gespräch ging es vor allem darum, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu intensivieren. In diesem Zusammenhang besucht der Botschafter auch die IDM Südtirol.

In Kasachstan tätig sind beispielsweise Stahlbau Pichler und Leitner. „Botschafter Nurtayev kennt Südtirol aus einem Urlaub und weiß über unser Land sehr gut Bescheid“, sagte der Landeshauptmann anerkennend im Anschluss an den Besuch. Zudem tauschten sich der Botschafter und der Landeshauptmann über die schon bestehende Zusammenarbeit des Versuchszentrums Laimburg mit Kasachstan, woher nämlich die Ursprungssorte des heimischen Apfels stammt. So importieren auch Südtiroler Baumschulen Apfelbäume aus Kasachstan.

lpa

stol