Das Finanzabkommen zwischen Land und Gemeinden soll am Mittwoch von Landesrat Arnold Schuler und Gemeinden-Chef Andreas Schatzer unterzeichnet werden. „Anders als 2014 erhält damit jede Gemeinde etwas mehr“, so Schatzer. „Die Gemeinden haben frei entschieden, heuer weiter den selben Verteilungsschlüssel untereinander anzuwenden“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher. Das wiederum bestraft die Tourismusgemeinden, die umso weniger vom Land bekommen. „Alle sind sich einig, dass es ein neues Finanzierungsmodell braucht.“ 2014 sei man nicht weiter gekommen. Jetzt sei dies anzugehen.Den Gemeinden nächstes Jahr wieder 20 Millionen Euro mehr zu geben, „spielt sich nämlich ganz sicher nicht“.Dienste zusammenlebenDenn: „So wie das Land, sind auch die Gemeinden gefordert, ihren Apparat zu reorganisieren, Kosten zu hinterfragen und Dienste zusammenzulegen“, so Schuler. Dies gelte insbesondere für die Städte. „Um den Druck zu erhöhen, wurde deshalb im Finanzabkommen ein genereller Aufnahmestopp vereinbart“, so Schuler. Auch Schatzer trage dies mit.„Der Aufnahmestopp ist ein genereller. Es muss aber Ausnahmen geben. Wenn im Kindergarten die Köchin in Pension geht, kann die Gemeinde deswegen den Kindergarten nicht zusperren“, so Schatzer.stol/bvHintergründe zum Finanzabkommen lesen Sie in der Mittwochsausgabe des Tagblattes Dolomiten.