Dabei sind die Grünen dem Bozner Flugplatz und dem Fliegen immer kritisch gegenüber gestanden. „Und Fridays for Future“ wies darauf hin, „dass Fliegen furchtbar für die Umwelt ist“. <BR /><BR />„Ich stehe dazu“, sagt Foppa. Sie sei eine „große Verfechterin von Delegationsreisen“ – das seien echte Lehrfahrten. Dies sei erst ihre zweite Delegationsreise gewesen. „Man sieht Best-practice-Beispiele – was gut funktioniert“, erklärt Foppa. Da erhalte man Infos über Direkte Demokratie, Petitionsrecht usw. Demokratie funktioniere nicht automatisch und nicht nach einem einheitlichen Modell, sondern nach ganz verschiedenen Mustern und vielen kleinen Details. Diesmal sei es beim Aufenthalt in Berlin auch um den Umgang mit Geschichte gegangen und man habe beispielsweise das Holocaust-Denkmal besichtigt.<BR /><BR />Zeno Oberkofler meint: „Diese Delegationsreise war ein institutioneller Termin und es gehört zu unserer Arbeit als Abgeordnete dazu, diese Termine wahrzunehmen.“ Es habe einen sehr interessanten Austausch in Berlin gegeben, beispielsweise mit der Wohnbaugesellschaft Howoge. Da habe man viele Inputs erhalten, die man beim Wobi umsetzen könne. Er versuche, wann immer es geht, mit dem Zug zu fahren. Wenn es sich nicht ausgehe, nehme er aber auch das Flugzeug, etwa um nach Brüssel zu fliegen.<BR /><BR />Dass es auch anders geht, hat <b>Sven Knoll</b> (STF) gezeigt: Er ist mit dem Zug nach Berlin hin- und zurückgefahren. „Ich war mein ganzes politisches Leben immer gegen den Ausbau des Bozner Flugplatzes. Da kann ich jetzt nicht den Flugplatz in Anspruch nehmen, weil es bequemer ist“, meint Knoll.<BR /><BR />Organisiert wurde die Reise nach Berlin vom Landtagspräsidium und dem Amt für Zeremoniell. Weitere Teilnehmer waren Arnold Schuler, Harald Stauder, Franz Locher, Jürgen Wirth Anderlan, Hannes Rabensteiner, Andreas Leiter Reber, Sandro Repetto, Maria Elisabeth Rieder und Angelo Gennaccaro. Die Kosten für die Berlin-Flüge beliefen sich auf etwa 350 bis 400 Euro pro Kopf (Hin- und Rückflug zusammengerechnet). Die Kosten übernimmt der Südtiroler Landtag – ebenso die Hotelkosten. <BR /><Rechte_Copyright></Rechte_Copyright>