Damit erhalten Lehrpersonen, die in den letzten 3 Jahren Vollzeit tätig waren, eine Einmal-Zahlung von 4754 Euro brutto. „Da diese erst im Dezember erfolgt, kommen zusätzliche 1500 Euro brutto als struktureller Anteil 2023 dazu“, so die Gewerkschaften.<BR /><BR />Während der bereichsübergreifende Vertrag mit den Inflationsanpassungen für 35.000 Mitarbeiter im öffentlichen Dienst bereits im Sommer unterzeichnet wurde, ließ der Vertrag für die Lehrer an den Schulen staatlicher Art länger auf sich warten. Das lag nicht am Geld, sondern an den komplizierten Verhandlungen. <h3> 66 Millionen werden in Form einer Ein-Mal-Zahlung voraussichtlich im Dezember ausgeschüttet</h3>Schließlich hatte auch der Staat den Lehrern bereits eine Inflationsanpassung gewährt, die verrechnet werden musste. „Nach 3 Stunden haben wir es jetzt aber endlich geschafft“, meldete Petra Nock vom ASGB gestern Mittag.<BR /><BR />Insgesamt bindet der Vertrag laut Generaldirektor Alexander Steiner 129 Mio. Euro. 66 Millionen werden in Form einer Ein-Mal-Zahlung voraussichtlich im Dezember ausgeschüttet. <h3> Una-Tantum- Zahlung von 4754 Euro</h3>Mit diesen wird der definitive Inflationsausgleich für die Jahre 2019 bis 2021, dessen Fortführung im Jahr 2022 sowie eine Anzahlung auf die Inflation im neuen Vertragszeitraum 2023/25 bestritten. „Weitere 63 Millionen Euro sind für die vollständige Umsetzung des Vertrags bis 2025 vorgesehen“, rechnet Steiner vor.<BR /><BR />Die betroffenen Lehrpersonen dürften aber vor allem die Beträge interessieren, die sie in absehbarer Zukunft erhalten. Demnach kann sich jede Lehrperson, die in den vergangenen 3 Jahren immer in Vollzeit tätig war, auf eine Una-Tantum- Zahlung von 4754 Euro freuen. <h3> Vertrag muss noch zur Prüfstelle des Landes und zum Rechnungshof</h3>„Davon entfallen 1628 Euro auf die Jahre 2019/21, 1514 Euro auf das Jahr 2022 und 1612 Euro auf die Akontozahlung für die Inflation 2023/25“, rechnen Petra Nock (ASGB) und Hubert Kainz (SGB/CISL) vor. <BR /><BR /> „Eine Auszahlung im November kommt uns sehr sportlich vor, eher wird es Dezember“, so die Gewerkschaften. Da man dann bereits am Jahresende sei, gesellen sich zur Einmal-Zahlung weitere 1500 brutto hinzu, die im Laufe des Jahres als strukturelle Inflationserhöhung ins Gehalt übergegangen seien. Macht unterm Strich also 6254 Euro zusätzlich pro Lehrperson.<h3> „Wir hoffen, dass es relativ schnell geht“</h3>Bleibt zu sagen, dass der Vertrag nach der Vorunterzeichnung noch zur Prüfstelle des Landes und zum Rechnungshof muss und den Sanctus des Ministeriums in Rom benötigt. „Da es sich aber nur um Inflationsanpassungen handelt, die zudem beim bereichsübergreifenden Vertrag bereits durchexerziert worden sind, hoffen wir, dass es relativ schnell geht“, sagt Kainz.<BR /><BR />Zustimmung kommt auch vom CGIL/AGB. „Obwohl die vollständige Anpassung an die Landeslehrer noch nicht erreicht ist, haben wir heute alle frohe Gesichter“, so Stefano Barbacetto.