Während Soziallandesrätin Rosmarie Pamer die sehr guten Ansätze aus sozialer Sicht lobt, bleiben Sepp Noggler und Franz Locher kritisch bis skeptisch und abwartend,<BR /><BR />Laut Rosmarie Pamer ist es positiv, dass mit dem Gesetzentwurf auch „vulnerable Gruppen wie soziale Härtefälle mehr unterstützt werden sollen“. Und zudem sei es zu begrüßen, dass die Sozialbindung von 10 Jahren auf 20 Jahre angehoben werden soll.<BR /><BR /> Kritisch sieht es Sepp Noggler: „Der große angekündigte Wurf war das bei der Vorstellung des Wohnbaugesetzes wahrlich nicht. Die im Gesetzestext bereits bekannten Maßnahmen wurden vorgetragen, aber ob und wie diese Maßnahmen das angestrebte Ziel der Wohnungsnot und des bezahlbaren Wohnens lösen, lässt sich ohne Bekanntsein der erforderlichen Beschlüsse der Landesregierung nicht beurteilen“, erklärte Noggler.<BR /><BR />Da wird noch über viel zu reden sein, meint auch Franz Locher. Am Ende könne dieses Gesetz dann ganz anders ausschauen. Es gebe viel Diskussionsbedarf.<BR /><BR /> Landesrätin Mair zeigte sich hingegen nach der Vorstellung des Entwurfes zufrieden. Es seien berechtigte Fragen gestellt worden, die teilweise beantwortet wurden, einige Rechenbeispiele werde man noch nachliefern. Was die zinsbegünstigten Darlehen betrifft, so sollen die Rahmenbedingungen dafür erst Ende März festgelegt werden. Wie berichtet, will Mair bei der Wohnbauförderung verstärkt den Fokus auf die Darlehen legen. <BR /><BR />Laut Maria Elisabeth Rieder (Team K) gibt es bei den Banken eine gewisse „Zurückhaltung“ gegenüber Kunden mit solchen Darlehen. Denn bei der Rückzahlung hätten solche Landesdarlehen dann Vorrang, und die Banken würden dann nicht mehr so leicht weitere hohe Darlehensbeträge gewähren. Dies hätten ihr Wohnbauexperten berichtet.<BR /><BR />Landesrätin Mair gab gestern auch bekannt, dass die Wohnbauberatung, die seit Sommer ausgesetzt ist, ab März noch nicht zur Gänze wie vor dem Stopp im Sommer wieder angeboten wird. Sondern man werde die Beratung schrittweise wieder öffnen, weil gleichzeitig die Digitalisierung laufe. Man habe bei der Bearbeitung der Gesuche um Wohnbauförderung sehr viel nachgeholt. Jenes Personal, das die Beratung ausgesetzt habe, bearbeite die Gesuche und sei auch bei der Digitalisierung stark eingebunden, erklärte Mair. <BR /><BR />Heute werden Landeshauptmann Arno Kompatscher und die Landesräte Ulli Mair, Peter Brunner und Luis Walcher die Wohnreform vorstellen, die Landesregierung will sie dann am kommenden Dienstag, 25. Februar, genehmigen. Am 24. Februar will Mair den Entwurf der Opposition im Landtag präsentieren.