Sie plädieren dafür, „mit den autonomiefreundlichen Kräften in Rom zusammenzuarbeiten und vor den Parlamentswahlen konkrete Vereinbarungen für Südtirol zu treffen. „Die Mitte Links Parteien haben in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass sie der Südtiroler Autonomie positiv gegenüber stehen. Ohne sie wäre weder das zweite Autonomiestatut noch die Übernahme der Stromkonzessionen möglich gewesen", betont Arbeitnehmer-Vorsitzender Christoph Gufler. Beide Meilensteine in der Südtiroler Geschichte seien untrennbar mit Namen wie Aldo Moro oder Bersani verknüpft. Genauso sei es auf österreichischer Seite der Sozialdemokrat Bruno Kreisky gewesen, der das Südtirol-Problem vor die UNO gebracht und die Weichen für die Selbstverwaltung gestellt habe. Im Gegensatz dazu seien Rechtsregierungen in Rom der Südtiroler Frage immer negativ gegenübergestanden. Sie hätten jeden Fortschritt verhindert oder sogar versucht die verbrieften Rechte der Südtiroler zu beschneiden. „Das sind ganz klare Tatsachen. Deshalb ist es ein Gebot der Stunde mit den autonomiefreundlichen Kräften um Bersani konkrete Vereinbarungen zu treffen um die Vollautonomie zu erreichen. Dies muss vor den Staatswahlen geschehen, bei denen den Mitte-Links Parteien ein Sieg vorausgesagt wird. Ein wichtiges Ziel muss es dabei auch sein, die völlig unangemessene Steuerbelastung der Arbeitnehmer zu reduzieren, welche langsam aber sicher immer mehr Familien in die Armut treibt“, so Gufler.