„Die Arbeiter und Angestellten zahlen bereits 80 Prozent der direkten und indirekten Steuern. Da kann es nicht sein, dass der Finanzlandesrat diesen noch einmal in die Tasche greift", betont der Vorsitzende Christoph Gufler. Landeshauptmann Luis Durnwalder habe bereits einer Befreiung der Einkommen bis zu 35.000 Euro zugestimmt. „In Zeiten, wo der Staat bei den Kleinen mehr denn je abkassiert, muss die Landesregierung ein klares Zeichen setzen und für eine kleine Entlastung der Südtiroler Familien sorgen!" so Gufler. „Bei einem schuldenfreien Haushalt von über fünf Milliarden Euro können 30 Mio. Euro weniger Einnahmen keine Tragödie sein. Dabei müsse man sich über eines im Klaren sein: Es geht hier nicht um Almosen sondern darum einen kleinen Beitrag zu ein wenig mehr Steuergerechtigkeit zu leisten und den Südtiroler Familien in diesen schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen", so der SVP-Arbeitnehmervorsitzende. Der IRPEF-Zuschlag des Landes sei von Anfang an eine fragwürdige Maßnahme gewesen, weil er diejenigen zusätzlich bestrafe, welche ohnehin den Großteil der Steuerlast schultern.