Montag, 25. April 2016

SVP bedauert Abschneiden von Andreas Khol

SVP-Obmann Philipp Achammer bedauert in einer ersten Stellungnahme zur österreichischen Bundespräsidentenwahl das Ergebnis des ÖVP-Kandidaten und SVP-Ehrenmitglieds Andreas Khol: „Die Wahl war in erster Linie geprägt von der aktuellen Flüchtlingsthematik, was sich im starken Ergebnis des FPÖ-Kandidaten wiederspiegelt.“

Andreas Khol
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Andreas Khol - Foto: © APA

Es sei aus Sicht der SVP sehr bedauerlich, dass es dem ÖVP-Kandidaten Andreas Khol nicht gelungen ist, die Wählerschaft von seinem Programm zu überzeugen. "Andreas Khol hätte jegliche Kompetenz und die notwendige Erfahrung für die Hofburg mitgebracht", so Achammer.

Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer habe die aktuelle Flüchtlingsthematik in den Mittelpunkt seines Programms gestellt und auf die Ängste, Sorgen und Ungewissheit der Bevölkerung abgezielt.

Darüber hinaus habe er durch sein junges Alter gepunktet und sich zum Sprachrohr gegen das "politische Establishment" gemacht, nicht zuletzt da sich die FPÖ in der Vergangenheit mehrfach für die Abschaffung des Bundespräsidentenamtes ausgesprochen habe.
Als positiv bezeichnet SVP-Obmann Philipp Achammer den Umstand, dass die Wahlbeteiligung diesmal doch deutlich gestiegen sei. Achammer hofft nun, dass der Wahlkampf zur Stichwahl um die Wiener Hofburg eine faire Fortsetzung finde – und dass der künftige österreichische Bundespräsident in jedem Falle ein verlässlicher Ansprechpartner für Südtiroler Anliegen sein werde.

stol

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