Montag, 18. Dezember 2017

SVP: Ende Jänner finden Vorwahlen statt

Die SVP-Leitung hat am Montag den Termin für die internen Vorwahlen zur Nominierung der Kandidaten für die Parlamentswahlen festgelegt. Im Mittelpunkt der Sitzung der SVP-Leitung stand ebenso die Doppelstaatsbürgerschaft, die nunmehr im österreichischen Regierungsprogramm verankert ist.

„Wir begrüßen, dass die Doppelstaatsbürgerschaft ins österreichische Koalitionsprogramm aufgenommen worden ist“, sagt Philipp Achammer.
Badge Local
„Wir begrüßen, dass die Doppelstaatsbürgerschaft ins österreichische Koalitionsprogramm aufgenommen worden ist“, sagt Philipp Achammer.

Nach der Genehmigung der Wahlordnung vergangene Woche durch den Parteiausschuss, legte am Montag die Parteileitung den Wahltermin für die SVP-Vorwahlen festgelegt: Am 21. Jänner können die SVP-Mitglieder aller Ortsgruppen die Namen jener Kandidaten bestimmen, welche bei den Parlamentswahlen auf den Stimmzetteln stehen werden. „Damit setzt die Südtiroler Volkspartei zum wiederholten Male auf die Mitbestimmung der Parteibasis“, so SVP-Obmann Philipp Achammer.

SVP-Obmann Philipp Achammer und Landeshauptmann Arno Kompatscher führen unterdessen Gespräche hinsichtlich eines territorialen Wahlabkommens mit autonomiefreundlichen Kräften, zur Sicherung und Weiterentwicklung der Südtiroler Autonomie. Die Ergebnisse dieser Gespräche sollen Anfang Jänner den Parteigremien zur Behandlung unterbreitet werden.

„Für eine Doppelstaatsbürgerschaft mit klarer europäischer Ausrichtung“

Thema der Sitzung der SVP-Leitung war auch die Doppelstaatsbürgerschaft. „Wir begrüßen, dass diese ins österreichische Koalitionsprogramm aufgenommen worden ist, nachdem die Südtiroler Volkspartei seit Jahren dieses Anliegen verfolgt“, sagt Philipp Achammer, „vor allem aber auch, weil – wie von uns immer gefordert – eine klare europäische Ausrichtung nicht nur erkennbar, sondern auch zweifelsfrei festgeschrieben ist.“ Die SVP distanziere sich von jeglichen „nationalistischen, revisionistischen und sezessionistischen Ansätzen“, die einzelne Gruppierungen mit diesem Anliegen verbinden würden.

stol

stol