„Fakt ist und bleibt, dass die Freiheitlichen schwarz auf weiß gefordert haben, dass bei der Familienzusammenführung keine kranken und arbeitsunfähigen Personen ins Land nachgeholt werden sollen und dies sogar mehrmals bekräftigt haben. Die Freiheitlichen würden gut daran tun, sich die Kritik diverser Vereine und Verbände zu Herzen zu nehmen und diese menschenverachtende Forderung zurückzuziehen“, so SVP-Obmann Richard Theiner und Landessekretär Philipp Achammer am Dienstag in einer Aussendung.Es sei gut und richtig, dass nicht nur die SVP, sondern auch diverse andere Parteien, Vereine und Gruppierungen den freiheitlichen Vorstoß kritisiert hätten.„Es bedarf schon einer gehörigen Portion Unverfrorenheit, wenn die Freiheitlichen nun sogar von einer gezielten Diffamierungskampagne der SVP sprechen. Wir bleiben dabei: Wir werden auch in Zukunft derartige Vorschläge, die mit den Grundwerten einer modernen Gesellschaft nicht vereinbar sind, entschieden zurückweisen“, so Theiner und Achammer.Die SVP habe nichts gegen eine kontroverse Debatte. Voraussetzung sei aber, dass mit Vernunft und Menschlichkeit argumentiert werde.