In Italien gilt bei der EU-Wahl eine Vier-Prozent-Hürde, die eine Gruppierung landesweit erreichen muss. „Wie bereits in den vergangenen Jahren werden wir auf europäischer Ebene zudem wiederum mit der slowenischen Minderheit im Friaul, der Slovenska Skupnost, und unseren Partnern aus dem Trentino, dem PATT, zusammenarbeiten“, erklärt SVP-Obmann Richard Theiner. Die Südtiroler Volkspartei wird bei den Europawahlen am 25. Mai erneut mit dem Listenzeichen des Edelweiß antreten und mit dem Partito Democratico über eine eine technische Listenverbindung zusammenarbeiten."Nein zu Phantasiekonstrukt Padanien"SVP-EU-Spitzenkandidat Herbert Dorfmann unterstreicht, dass für Südtirol die Einbettung in ein europäisches Umfeld wichtig sei. „Wir arbeiten für ein Europa der Regionen“, so Dorfmann, er wolle sich im Europäischen Parlament weiterhin für eine starke Europaregion Tirol einsetzen. „Als Grenzland mit einer besonderen Geschichte verbindet Südtirol zwei Wirtschafts- und Kulturkreise: Dabei haben wir kein Interesse an starken Nationalstaaten, einem Zentralstaat Italien oder einem Phantasiekonstrukt Padanien“, unterstreicht der EU-Parlamentarier.