Mittwoch, 29. April 2020

SVP hält an einem eigenen Weg Südtirols fest

Bei der Sitzung der SVP-Parteileitung am Mittwochabend wurde heftig über die Aussagen des italienischen Regionenministers Boccia diskutiert, wonach von Seiten Roms keine Sonderwege der Regionen und der Autonomen Provinzen akzeptiert werden.

SVP hält an Sonderweg für Phase 2 fest.
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SVP hält an Sonderweg für Phase 2 fest. - Foto: © DLife
„Wir haben über die Aussagen und Androhungen des Ministers beraten und wir sind zum einhelligen Ergebnis gekommen: Wir müssen feststellen, dass jener Minister, der sich eigentlich um die Beziehungen mit den Regionen und Autonomen Provinzen bemühen sollte, wenig Verständnis für regionale Anliegen zeigt. Aus diesem Grund werden wir als Südtiroler Volkspartei den eingeschlagenen Weg mittels eines eigenen Landesgesetzes mit Entschlossenheit und mit voller Kraft zum Wohle unserer Familien und Betriebe weitergehen“, so SVP-Obmann Philipp Achammer.

„Wir halten an unserer Entscheidung fest, wonach Südtirol nicht mehr länger auf Rom warten darf und nun seinen eigenen Weg gehen muss. Die Mitglieder der Parteileitung sind nach wie vor fest davon überzeugt, dass wir am vergangenen Montag die einzig richtige Entscheidung getroffen haben. Somit steht die Parteileitung der Südtiroler Volkspartei geschlossen hinter der getroffenen Entscheidung und somit werden wir den Weg konsequent weitergehen: Das heißt, mit eigenem Landesgesetz Phase 2 gestalten. Und daran hat sich auch mit den Drohungen des Regionenministers nichts geändert!“, so Philipp Achammer abschließend.

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stol

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